Capriccioso

Borchert // in der Reihe Capriccioso

„Da sah er einen,
der hatte Brot.“
(Borchert)

Wolfgang Borchert (1923-1947) gilt, vor allem wegen seines Theaterstücks „Draußen vor der Tür“ als die Stimme der Kriegsgeneration, die nie wieder Krieg wollte. Als er das Stück schrieb, lagen die deutschen Städte noch in Trümmern. Druckgenehmigungen erteilten die Besatzungsmächte. 10 Jahre später standen beide deutsche Staaten wieder „unter Waffen“, es galt die Wehrpflicht, es wurde marschiert und es wurden Gelöbnisse abgelegt.

Ach du Fröhliche, Weihnachtsspezial // in der Reihe Capriccioso

Ach du Fröhliche - Eine Lesung mit Gitarre und Saxofon

Es ändert sich einfach nichts: zu Weihnachten sollte es schon etwas Ergreifendes sein. Was Feierliches, zu Herzen Gehendes, traditionsbewusst und gediegen. Mit eingelagertem Spekulatiusduft und marzipangeschwängerter Eintracht, sanft getaucht in milden Kerzenschein. Kurzum also: irgendwas Satirisches.

Scheerbart // in der Reihe Capriccioso

"Ach, nur im Dunkeln funkeln die Sterne."

Paul Scheerbart (1863-1915) ist ein zu Unrecht Vergessener. Sogar zu einem Ehrengrab in Berlin hat es nicht gereicht. Dem wollen wir etwas entgegensetzen. Gerade wird er in den USA wiederentdeckt: als Anreger und Vorläufer von Vielem, was nachher kam. Der Freund so unterschiedlicher Menschen wie Richard Dehmel, Erich Mühsam und Bruno Taut schuf sein eigenes Universum und ein beinahe funktionierendes Perpetuum mobile.

Exilliteratur im Rahmen der Themenwoche "Flucht und Exil" // in der Reihe Capriccioso

Die berühmten Cafés der Exilanten sind eine Erscheinung des 20. Jahrhunderts. Aber die Geschichte der abendländischen Literatur ist schon seit mindestens 2000 Jahren auch
eine der exilierten Literaten. Von Ovid über Büchner bis Pablo Neruda und Herta Müller reicht der Bogen, den wir heute Abend spannen wollen.

Erika und Klaus Mann // eine Lesung mit Musik // in der Reihe Capriccioso

Die beiden ältesten Kinder Thomas Manns, (geb. 1905 und 1906), hatten viel gemeinsam. Lebenslang im Schatten des berühmten Vaters entpuppten sie sich früh als Enfants Terribles und spielten zusammen Theater, nicht nur auf der Bühne. Bei einer USA-Tournee 1927
gaben sie sich vermarktungsstrategisch als Zwillinge aus: the literary Mann twins.

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