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In der neuen Veranstaltungsreihe tekst der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Kulturwerkstatt westend geht es um Zukunftsfragen: Warum ist existenzsichernde, gute Arbeit elementar für die Gesellschaft – wie auch der  Ausgleich der Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern? Wieso ist gerade jetzt das Engagement der jüngeren Generation für eine gerechte Klima- und Umweltpolitik  entscheidend? Und welche Rolle spielt diese Generation für unser Zusammenwachsen zu einer inklusiven, durch Vielfalt geprägten Demokratie?

Spannende Gäste lesen aus ihren aktuellen Romanen oder Sachbüchern und stellen sie zur Diskussion. Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit!
 


 

Tomer Gardi liest aus "Liefern" / tekst - Bühne für aktuelle Literatur

Freitag, 30. Oktober 2026 - 19:30

»Prallvoll mit Überlebenslust, Herzwärme und Witz.« Pieke Biermann
Sie sind überall, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Tomer Gardi verbindet ihre Geschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos. »Liefern« erzählt von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit. So gegenwärtig, so international, so politisch und leichtfüßig zugleich war lange kein deutscher Roman.

Der Roman entstand in Zusammenarbeit mit Anne Birkenhauer, die auch den Teil »Mimesis« aus dem Hebräischen übersetzt hat.

Filmon, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist, arbeitet als Lieferant. Er will genug Geld sammeln, um seiner Frau und Tochter nach Berlin zu folgen. Sein Job ist immer in Gefahr, er hat keine Arbeitserlaubnis und fährt unter falschem Namen. Seine Frau und Tochter lernen Deutsch bei Nina im Bildungszentrum, die zu einem Austauschsemester nach Delhi reist, wo sie sich in den Argentinier Ramón verliebt. Der Erzähler fährt nach Istanbul, um nach einer Gaunerei bei einem Literaturpreis das Preisgeld zu verprassen. Und in Buenos Aires muss Ramóns Mutter mit der Abwesenheit ihres Sohnes fertig werden. »Liefern« ist eine literarische Weltreise in sechs Episoden und eine Feier der Erzählkunst, wie sie nur Tomer Gardi veranstalten kann: tiefgründig und humorvoll, mit politischer Sensibilität und literarischer Verve.

Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, lebt als Schriftsteller in Berlin. Sein Debüt "Stein, Papier" erschien 2011 auf Hebräisch und 2013 in deutscher Übersetzung. 2016 erschien sein Roman "Broken German". Für den Roman "Eine runde Sache" erhielt er 2022 den Preis der Leipziger Buchmesse. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit renommierten Stipendien ausgezeichnet. Für "Liefern" hat Tomer Gardi über drei Jahre in sechs Städten vor Ort recherchiert.

Spannende Gäste lesen aus ihren aktuellen Romanen oder Sachbüchern und stellen sie zur Diskussion – in der Veranstaltungsreihe tekst der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Kulturwerkstatt westend. Diese Lesung findet auch in Kooperation mit globale° - Festival für grenzüberschreitende Literatur - statt.

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt mit KammerCard
Nur Barzahlung möglich!

Karten (unnummerierte Plätze) können per Mail reserviert werden: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/616 04 55. Reservierungen sind bis Freitag, 30. Oktober (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Für diese Veranstaltung gilt auch das *Kultursemesterticket*
Freier Eintritt für Studierende mit Kultursemesterticket (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule für Künste (HfK) Bremen und Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg). Bitte 7 Tage vor der Veranstaltung reservieren über buero@westend-bremen.de oder per Telefon: 0421/616 04 55

 

 

Florian Butollo liest aus "Das knappe Gut Arbeit - Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt" - Lesung und Gespräch // tekst- Bühne für aktuelle Literatur

Mittwoch, 16. Dezember 2026 - 19:30

Angesichts von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz wird allerorten vor massiven Arbeitsplatzverlusten gewarnt. Gleichzeitig reißen die Klagen über Fachkräftemangel nicht ab, zahllose Stellen bleiben unbesetzt, und dem Pflegesektor droht der Kollaps.

Florian Butollo geht diesem Paradoxon auf den Grund und analysiert, warum gerade Automatisierung immer mehr Arbeit schafft – und damit zur Keimzelle eines neuen sozialen Konflikts wird: Die anbrechende Ära der Arbeitskräfteknappheit ist geprägt vom Leiden an Überlastung und den Kämpfen dagegen. Zugleich stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Arbeit neu: Wofür wollen wir angesichts sozialer und ökologischer Krisen künftig unsere Arbeitskraft einsetzen – und welche Tätigkeiten können verschwinden?

Spannende Gäste lesen aus ihren aktuellen Romanen oder Sachbüchern und stellen sie zur Diskussion – in der Veranstaltungsreihe tekst der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Kulturwerkstatt westend. Weitere Lesungen der Reihe "tekst" finden Sie hier ->

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt (mit KammerCard)

Karten (unnummerierte Plätze) können reserviert werden unter: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu können Sie auch telefonisch reservieren: 0421/ 616 04 55. Reservierungen sind bis zum 16. Dezember (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Für diese Veranstaltung gilt auch das *Kultursemesterticket*
Freier Eintritt für Studierende mit Kultursemesterticket (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule für Künste (HfK) Bremen und Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg). Bitte 7 Tage vor der Veranstaltung reservieren über buero@westend-bremen.de oder per Telefon: 0421/616 04 55

 

Mark Terkessidis liest aus "Gewalt am Denken. Wann beginnt Faschismus?"- Lesung & Gespräch // tekst - Bühne für aktuelle Literatur

Mittwoch, 18. November 2026 - 19:30

Faschismus ist in aller Munde. Faschisten sind allerdings immer nur die anderen: Selbst die autoritärsten Regierungen behaupten, sie würden den Faschismus bekämpfen. Doch was genau ist Faschismus? Womit fängt er? Etwa mit Regierungen, die selbst die Unsicherheit erzeugen, die sie dann mit autoritären Maßnahmen bekämpfen? Oder mit einem allgegenwärtigen Gefühl der Bedrohung? Viele sehnen sich in eine Welt zurück, in der es klare Grenzen und Rollen gab. Andere fordern eine Welt, in der alle Gefahr durch korrektes Sprechen und richtiges Konsumieren gebannt wird. Dabei lässt sich Egozentrik kaum noch von echten Anliegen unterscheiden und die Wirkung erscheint wichtiger als die Wahrheit. Weitsicht, Planung, Zukunft, Argumentation, Wissen – das war gestern. Wann beginnt Faschismus?

Mark Terkessidis fragt nach den Voraussetzungen für Faschismus. Er zeigt, wie die Aufbrüche der 1960er-Jahre in halbherzigen Reformen steckengeblieben sind und warum die Reaktion in radikaler Nostalgie besteht. Er beschreibt ein neues politisches Kontinuum, in dem die gefährdete Gemeinschaft im Mittelpunkt steht – auch bei den sogenannten progressiven Kräften.

Mark Terkessidis, 1966 geboren, ist freier Autor und beschäftigt sich seit den 1990er-Jahren mit der Neuen Rechten in Europa. Er publizierte in Tageszeitungen, Radio und zahlreichen Büchern zu Migration, Rassismus und Erinnerung und unterrichtete dazu an Universitäten.

Spannende Gäste lesen aus ihren aktuellen Romanen oder Sachbüchern und stellen sie zur Diskussion – in der Veranstaltungsreihe tekst der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Kulturwerkstatt westend. Diese Lesung findet auch im Rahmen von globale° - Festival für grenzüberschreitende Literatur statt.

Weitere Lesungen der Reihe "tekst" finden Sie hier ->

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt mit KammerCard

Karten (unnummerierte Plätze) können per Mail reserviert werden: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/616 04 55. Reservierungen sind bis Mittwoch, 18. November (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Für diese Veranstaltung gilt auch das *Kultursemesterticket*
Freier Eintritt für Studierende mit Kultursemesterticket (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule für Künste (HfK) Bremen und Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg). Bitte 7 Tage vor der Veranstaltung reservieren über buero@westend-bremen.de oder per Telefon: 0421/616 04 55

 

Gilda Sahebi liest aus "Verbinden statt spalten" - Lesung & Gespräch // tekst - Bühne für aktuelle Literatur

Freitag, 13. Februar 2026 - 19:30

Die Veranstaltung ist ausverkauft!
Warum uns mehr eint als trennt: In ihrem neuen, hochaktuellen Buch zur Politik der Spaltung und Polarisierung hierzulande räumt die renommierte Journalistin und Autorin Gilda Sahebi mit gängigen Mythen und Fake Facts auf. Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken: Es ist ein Land voller Drama, Gegeneinander und Spaltung.

Dass dies so sei, ist eine Erzählung, die politisch generiert und medial verstärkt wird. Gilda Sahebi entlarvt sie als Lüge, als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte. Das zeigt sie an den einschlägigen Debatten um Sozialleistungen, Migration, Gendern und Wokeness, Krieg und Frieden sowie Corona. Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. Wo geht die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren?

Und was kann man tun, um der Erzählung von Spaltung keinen Raum im eigenen Leben zu geben?

Spannende Gäste lesen aus ihren aktuellen Romanen oder Sachbüchern und stellen sie zur Diskussion – in der Veranstaltungsreihe tekst der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Kulturwerkstatt westend.

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro/ 5 Euro ermäßigt mit KammerCard
Nur Barzahlung möglich!

 

 

Ciani-Sophia Hoeder liest aus "Ökorassismus" // tekst - Bühne für aktuelle Literatur

Freitag, 17. Oktober 2025 - 19:30

„Ein klarer, kämpferischer Text, der sichtbar macht, was die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind und wie wir sie angehen können.“ - Alice Hasters -
Wer zahlt den wahren Preis für unsere Umweltkrise? Ciani-Sophia Hoeder über die Verflechtungen zwischen ökologischer Ungerechtigkeit und Rassismus Ob eine Person neben einer Mülldeponie oder im Grünen lebt, indigene Gemeinschaften zugunsten des westlichen Konsums enteignet oder durch »green gentrification« ganze Personengruppen verdrängt werden – all das ist kein Zufall, dahinter steckt Ökorassismus.

Auch die fortschreitende Erderwärmung trifft systematisch People of Color, während der weiße Westen von einem Lebensstil profitiert, der die Welt an den Abgrund bringt. Eindrücklich zeigt Ciani-Sophia Hoeder, warum Bambuszahnbürsten die Welt nicht retten und was hinter »grünen Nazis« steckt. Ein Buch über die oft unsichtbaren Zusammenhänge zwischen Ökologie und Rassismus – aufrüttelnd, persönlich und hochaktuell.

Spannende Gäste lesen aus ihren aktuellen Romanen oder Sachbüchern und stellen sie zur Diskussion – in der Veranstaltungsreihe tekst der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Kulturwerkstatt westend.

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro/ 5 Euro ermäßigt mit KammerCard

Karten (unnummerierte Plätze) können per Mail reserviert werden: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/616 04 55. Reservierungen sind bis Freitag, 17. Oktober (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Für diese Veranstaltung gilt auch das *Kultursemesterticket*
Freier Eintritt für Studierende mit Kultursemesterticket (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule für Künste (HfK) Bremen und Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. Bitte 7 Tage vor der Veranstaltung reservieren über buero@westend-bremen.de oder per Telefon: 0421/616 04 55

 

Feridun Zaimoglu liest aus "Sohn ohne Vater" // tekst - Bühne für aktuelle Literatur

Freitag, 31. Oktober 2025 - 19:30

Eindringlich und mitreißend erzählt  Feridun Zaimoglu von einem trauernden Sohn, der sich von Kiel aus auf einen Roadtrip quer durch Europa begibt, um dem Begräbnis seines Vaters in der Türkeit beizuwohnen.

Mit spannenden Autor*innen und gemeinsam mit Ihnen entdecken, besprechen und diskutieren wir alles von Relevanz für Bremen und die Welt.

In Kooperation mit der VHS-West, der Arbeitnehmerkammer Bremen und dem "globale°-Festival für grenzüberschreitende Literatur."

Anmeldung bitte direkt bei der Kulturwerkstatt westend unter Telefon 0421/616 04 55 oder per E-Mail an buero@westend-bremen.de

252W73-116 / Einzelveranstaltung, 31. Okt. 2025 (1x, 2 UStd) Fr, 19:30 - 21:00 Uhr

Kulturwerkstatt westend
Waller Heerstraße 294
8 € (5 € mit der KammerCard)
gebührenfrei mit dem Kultursemesterticket

Reservierungen sind bis zum 30. Oktober (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Für diese Veranstaltung gilt auch das *Kultursemesterticket*
Freier Eintritt für Studierende mit Kultursemesterticket (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule für Künste (HfK) Bremen und Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg.) Bitte 7 Tage vor der Veranstaltung reservieren über buero@westend-bremen.de oder per Telefon: 0421/616 04 55

 

Lorena Simmel liest aus "Ferymont" // tekst - Bühne für aktuelle Literatur

Freitag, 16. Mai 2025 - 19:30

DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ENTFALLEN !!

Als ihr in Berlin das Geld für ihr Studium ausgeht, reist die junge Ich-Erzählerin in ihr Heimatdorf Ferymont in der Schweiz, um dort für eine Saison als landwirtschaftliche Hilfskraft zu arbeiten. Beim Einsatz auf den Feldern freundet sie sich mit Daria an, die mit ihrer Familie jährlich aus der Republik Moldau anreist, um in den Betrieben des Schweizer Seelands Geld als Saisonkraft zu verdienen. Durch die entstandene Nähe zwischen den beiden jungen Frauen rückt auch das Ungleichgewicht zwischen den west- und osteuropäischen Regionen in den Fokus.

»Ferymont« ist ein literarisches Porträt einer Region im Herzen Europas, das eine oft unsichtbare Realität thematisiert. Ein leiser Roman, der sprachlich virtuos kapitalistische Arbeitsbedingungen hinterfragt und sensibel die Geschichten von Saisonarbeiter*innen in den Mittelpunkt stellt.

Lorena Simmel erhielt 2024 für ihren Debütroman den Robert-Walser-Preis.

„Ohne die Bedingungen am Feld zu verharmlosen, gelingt es Lorena Simmel mit „Ferymont“, das Leben von Saisonarbeiter:innen über die Negativschlagzeilen hinaus greifbar zu machen. Sie portraitiert die verschiedenen Charaktere mit viel Liebe zu den kleinen, unscheinbar wirkenden Details, die letztendlich doch ziemlich viel über einen Menschen verraten. Ein berührendes und wichtiges Debüt.“ Livia Praun / FM4

„Die Welt, die Lorena Simmel in «Ferymont» beschreibt, mutet erschreckend surreal an. Man wähnt sich in einer anderen Zeit oder auf einem anderen Kontinenten, wo Ausbeutung von Arbeitskräften zur Tagesordnung gehört: Beschämend, wie geschickt wir ausblenden, dass auch bei uns Menschen zu einem Hungerlohn bis zur Erschöpfung arbeiten.“ Bettina Gugger / Anzeiger Bern

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt (mit KammerCard)

Karten können reserviert werden unter: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu können Sie auch telefonisch reservieren: 0421/ 616 04 55. Reservierungen sind bis zum 16. Mai (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Für diese Veranstaltung gilt auch das *Kultursemesterticket*
Freier Eintritt für Studierende mit Kultursemesterticket (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule für Künste (HfK) Bremen und Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. Bitte 7 Tage vor der Veranstaltung reservieren über buero@westend-bremen.de oder per Telefon: 0421/616 04 55

 

Çiğdem Akyol liest aus "Geliebte Mutter - Canım Annem" // tekst - Bühne für aktuelle Literatur

Freitag, 28. März 2025 - 19:30

Als Aynur mit Alvin verheiratet wird, blühen in Istanbul die Tulpen. Aynur ist 19 Jahre alt, trägt gerne Schlaghosen und taillierte Blusen und hat für Frauen mit Kopftuch nur Spott übrig. Alvin, ungebildet und aus frommer Familie, arbeitet in Deutschland unter Tage. Almanya ist eine Verheißung, die Aynur nie gelockt hat, doch ihr Bruder will sie aus dem Haus haben und sie muss sich fügen.

Die Geschwister Meryem und Ada sind längst erwachsen als ihr Vater Alvin stirbt. Für sie ist es ein glücklicher Tag. Zu tief sind die Wunden, die ihnen beide Eltern zugefügt haben. Meryem und Ada versuchen, die vielen zerrissenen Leben ihrer Mutter zu verstehen. Und ihr am Ende zu vergeben.

"Furchtlos erzählt Çiğdem Akyol die Geschichte von einer Frau, die in einer Familie aufwächst, in der jeder eine andere Sprache spricht. Die Geschichte von Meryem ist so erschütternd und berührend zugleich, dass ich sie nie mehr vergessen möchte." Anne Rabe

"Ein herzergreifendes Buch über die unstillbare Sehnsucht nach Freiheit. Ich konnte es kaum weglegen." Fatma Aydemir

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt (mit KammerCard)

Karten können reserviert werden unter: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu können Sie auch telefonisch reservieren: 0421/616 04 55. Reservierungen sind bis zum 28. März (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Für diese Veranstaltung gilt auch das *Kultursemesterticket*
Freier Eintritt für Studierende mit Kultursemesterticket (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule für Künste (HfK) Bremen und Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. Bitte 7 Tage vor der Veranstaltung reservieren über buero@westend-bremen.de oder per Telefon: 0421/616 04 55

Lena Marbacher liest aus "Arbeit Macht Missbrauch. Eine Gesellschaftskritik" // tekst - Bühne für aktuelle Literatur

Freitag, 28. Februar 2025 - 19:30

Machtmissbrauch ist kein Einzelfall, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Wir alle sind daran beteiligt. In ihrer Gesellschaftskritik geht die Journalistin und Autorin Lena Marbacher der Frage nach, wie wir das ändern können. Machtmissbrauch hat zunächst weder mit Geschlecht noch mit einer bestimmten Branche zu tun. Aus allen Bereichen der Gesellschaft – ob Politik, Gastronomie, Startups, Sport, Theater, Pflege, Ehrenamt, Polizei oder Wissenschaftsbetrieb – kommen immer mehr Fälle an die Öffentlichkeit. Besprochen werden sie bislang lediglich branchenspezifisch und meist als Einzelfälle. Das Problem, so Lena Marbacher, liegt aber im System von Arbeit und Gesellschaft. Die Bedingungen, die Machtmissbrauch ermöglichen, sind fast immer die gleichen. Ein duldendes Umfeld ist eine davon.

Lena Marbacher setzt etliche Fälle zueinander in Bezug und klärt über die Strukturen von Machtmissbrauch auf. Ihr Anliegen ist es aufzuzeigen, wie die Verhältnisse in Gesellschaft und Organisationen zu machtmissbräuchlichem Verhalten führen und wie man sie ändern kann. 

»Arbeitsverhältnisse sind Machtverhältnisse – das bekommen viele Menschen schmerzhaft zu spüren. Lena Marbacher zeigt uns, wie sich Machtstrukturen aufbrechen lassen, wenn wir den Mut haben, diese zu sehen, zu verstehen und zu verändern.« Bettina Kohlrausch

»Ein im besten Sinne radikales Buch.« Mithu Sanyal

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt (mit KammerCard)

Karten können reserviert werden unter: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu können Sie auch telefonisch reservieren: 0421/ 616 04 55. Reservierungen sind bis zum 28. Februar (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Für diese Veranstaltung gilt auch das *Kultursemesterticket*
Freier Eintritt für Studierende mit Kultursemesterticket (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule für Künste (HfK) Bremen und Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. Bitte 7 Tage vor der Veranstaltung reservieren über buero@westend-bremen.de oder per Telefon: 0421/616 04 55

Tom Hillenbrand liest aus "Lieferdienst" // tekst - Bühne für aktuelle Literatur

Freitag, 29. November 2024 - 19:30

Neu-Berlin, irgendwann in der Zukunft: Arkadis Arbeitgeber Rio ist darauf spezialisiert, Bestellungen per 3D-Drucker herzustellen und unverzüglich auszuliefern. Der Druck ist enorm: Sobald etwas geordert wird, egal ob Spielekonsole oder Zahnpasta, beginnt ein gnadenloser Wettlauf aller Lieferdienste um die schnellste Zustellung. Auf Hoverboards sausen Arkadi und andere Kuriere durch die Stadt und versuchen, ihre Konkurrenz mit allen Mitteln auszustechen. Denn wer beim Zustellen den Kürzeren zieht, verliert seinen Job.

Eines Tages bittet ihn ein Kollege, bei einem Auftrag einzuspringen. Kaum hat Arkadi die Lieferung übernommen, muss er mitansehen, wie sein Kollege stirbt. Der junge Kurier gerät in einen Strudel von Ereignissen, aus dem er sich kaum mehr befreien kann.

Spannende Gäste lesen aus ihren aktuellen Romanen oder Sachbüchern und stellen sie zur Diskussion – in der Veranstaltungsreihe tekst der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Kulturwerkstatt westend.

Weitere Lesungen der Reihe "tekst" finden Sie hier ->

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro/ 5 Euro ermäßigt mit KammerCard

Karten können per Mail reserviert werden: buero@westend-bremen.de - alternativ dazu kann auch telefonisch reserviert werden: 0421/616 04 55. Reservierungen sind bis Freitag, 29. November (12 Uhr) möglich und werden bestätigt.

Für diese Veranstaltung gilt auch das *Kultursemesterticket*
Freier Eintritt für Studierende mit Kultursemesterticket (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule für Künste (HfK) Bremen und Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. Bitte 7 Tage vor der Veranstaltung reservieren über buero@westend-bremen.de oder per Telefon: 0421/616 04 55

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