Ausstellung

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Brennglas // Konzert & Vernissage // Ausstellung

Freitag, 15. Mai 2026 - 19:00 bis Freitag, 3. Juli 2026 - 12:00

Brennglas ist ein interdisziplinäres Buch-, Konzert- und Ausstellungs-Projekt des Musikers Claudius Tölke und der Druckgrafikerin Judith Lena Bartels. Obwohl die Werke beider Künstler:innen zum Teil unabhängig voneinander entstanden sind, teilen sie sich thematische Schwerpunkte und beleuchten so auf ihre Weise die Spannungsfelder zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Narrative. Mit dem Projekt Brennglas wird diese Verbindung in unterhaltender Form sicht- und hörbar gemacht und ein neuer künstlerischer Raum geschaffen, in dem das Zusammenspiel aus Musik, Liedtexten und bildlichen Darstellungen eine neue Erzählebene findet.

Nach Wahrnehmung der Künstlerin und des Künstlers befinden wir uns in einer Gegenwart, die sich durch digitale Reizüberflutung zunehmend fragmentiert. Sie beschreiben eine Gesellschaft, deren einst durch Gemeinschaftlichkeit geprägtes Korrektiv ins Wanken geraten ist. Nähe und direkter Austausch werden seltener, Kommunikation zunehmend in digitale Räume verlagert. Diese Entfremdung führt ihrer Ansicht nach zu Missverständnissen, zum Verlust menschlicher Wärme und Nachsicht und schlussendlich zu einer emotionalen Intensität, die unbarmherzig wirken kann – als würde die persönliche Welt und das in ihr stattfindende Leben durch ein Brennglas betrachtet werden.

Judith Lena Bartels und Claudius Tölke wollen nicht nur dokumentieren, sondern auch interpretieren und reflektieren – ein vielschichtiges Miteinander von Innen- und Außenwelt beschreiben, das durchaus unterhaltend sein kann und niemals versucht ein richtig oder falsch heraus zu stellen. Brennglas lädt dazu ein, sich auf diese parallele, zugleich vertraute und verborgene Welt einzulassen. Eine Einladung, genauer hinzusehen, intensiver wahrzunehmen und neue Perspektiven zu entdecken. Es macht sichtbar, wie Kunst – unabhängig von Medium und Entstehung – gemeinsame Fäden spinnen kann: zwischen individuellen Empfindungen, gesellschaftlichen Veränderungen und den dadurch entstehenden, feinen Rissen.
In der Konzert- und Ausstellungsreihe, sowie in dem dort präsentierten Künstlerbuch samt Tonträger, soll diese Verknüpfung für die Besucher:innen direkt erfahrbar gemacht werden.

Claudius Tölke ist freischaffender Musiker, Sänger, Komponist und Produzent. Seine Gedichte reflektieren auf sehr persönliche Art und Weise die spürbar wachsenden Ängste unserer Zeit, die Verhärtung öffentlicher Debatten und das Erstarken reaktionärer Bewegungen. Seit seinem Musikstudium in Bremen ist er künstlerisch sowohl regional als auch bundesweit für andere Künstler und an Theatern aktiv. Er gestaltet musikalische wie lyrische Räume, die gesellschaftliche Stimmungen und Brüche präzise auffangen.

Judith Lena Bartels nutzt ein breites Spektrum druckgrafischer Techniken – darunter Radierung, Lithografie, Monotypie sowie Holz- und Linolschnitt –, um Erlebtes, Gedankengänge und spontane Zufälle miteinander zu verweben. In ihren Arbeiten fließen intuitive oder technische Prozesse in bewusste Gestaltung über: Zufallsformen werden aufgenommen, weiterentwickelt und transformiert. Ihre Grafiken bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion und erzählen von inneren Landschaften, von Verwirrung und Sehnsucht, von Angst, Trauer oder Eifersucht. Es sind Bilder, die das subtil Verrückte und leise Verfremdete des menschlichen Erlebens sichtbar machen.

Die Arbeiten von Judith Lena Bartels werden bis zum 3.7.2026 im Foyer der Kulturwerkstatt westend gezeigt - in den Öffnungszeiten: Mo - Do 9 - 12 Uhr & 14 - 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr.

Der Eintritt ist frei!

 

 

Jahresausstellung & Party // Ausstellung // Vernissage

Samstag, 28. März 2026 - 19:00 bis Freitag, 8. Mai 2026 - 12:00

Am 28. März findet um 19 Uhr in der Kulturwerkstatt westend die Vernissage der Jahresausstellung der westend-Bildhauerwerkstätten statt. Gezeigt werden Zeichnungen, Papier- und Tonarbeiten, Stein- und Holzskulpturen aus den westend-Bildhauerei-Kursen des zurückliegenden Jahres. Nach der Eröffnung gibt es Speis' und Trank und ab 21 Uhr Livemusik mit "Never Too Late", die mit Klassikern aus Rock, Soul und Latin die Bühne rocken! Der Eintritt ist frei!

Die Ausstellung ist dann bis zum 8. Mai im Foyer der Kulturwerkstatt westend zu sehen - in den westend-Öffnungszeiten (Mo - Do 9 - 12 und 14 - 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr)

Zeichnen, Modellieren und Bildhauen – Alles unter einem Dach!
Die Bildhauerwerkstätten in der Kulturwerkstatt westend. Die Kulturwerkstatt westend ist seit 1992 in dem früheren Straßenbahndepot an der Waller Heerstraße 294 beheimatet. Mit großen Freiflächen, einer Veranstaltungshalle und viel Raum für Nutzergruppen aller Art ist sie Heimat von Kunst und Kultur für Profis und Laien. Hier hat sich 2016 aus der schon seit 1994 bestehenden Steinbildhauerei die Bildhauerwerkstatt gebildet. Unter einem Dach wird ein interessantes und vielseitiges Kunst-Kursangebot angeboten. Im großzügigen lichtdurchfluteten Zeichensaal mit Oberlicht kann das Zeichnen erlernt oder das bereits vorhandende Können verfeinert werden. In der Werkstatt mit Brennofen werden Modellierkurse angeboten, und auf dem Freigelände vor dem westend finden die Holzbildhauerei und Steinbildhauerei statt. Die Kursleiter geben ihr Wissen und handwerkliches Können gerne an Interessierte weiter. Anfänger wie auch Fortgeschrittene sind willkommen.

Einmal im Jahr werden in einer großen Ausstellung die Arbeiten präsentiert, die in den Kursen entstanden sind. Dann können Keramik-, Papier-, Holz- und Steinskulpturen sowie Akt und Portraitzeichnungen bewundert werden. Es ist auch möglich, mit den anwesenden KursleiterInnen ins Gespräch zu kommen. 

„Von Wegen“ // Ausstellung // Vernissage

Samstag, 28. Februar 2026 - 20:00 bis Dienstag, 24. März 2026 - 12:00

'Von Wegen' Experiment Radierung! zeigt ein- und mehrfarbige Drucke aus der offenen Radierwerkstatt westend, in der sowohl professionelle Künstler*innen als auch solche, die in anderen Berufen arbeiten, ihre eigenen Bilder realisieren und sich darüber austauschen. 'Von Wegen' verweist auf das Alltägliche als Anregung und die eigenwillige Fantasie, die darüber hinaus geht. Die Werkstatt wird von dem Druckgrafiker Uwe Teichmann geleitet. Wir laden herzlich zur Eröffnung ein. Zur Vernissage wird es einen musikalischen Beitrag vom Bremer Saxofonisten Peter Dahm geben.

Die Ausstellung wird bis zum 24.3.2026 gezeigt - in den westend-Öffnungszeiten: Mo - Do 9 - 12 & 14 - 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr. Eintritt frei!

Die offene Radierwerkstatt westend ist ein Projekt, in dem die alte Handwerktechnik der Radierung in allen verschiedenen klassischen und experimentellen Möglichkeiten erlernt und ausgeführt wird. Über das Handwerkliche und Künstlerische hinaus bedeutet Werkstatt hauptsächlich einen tatsächlich analogen Ort für emotionalen und intellekutellen Austausch, auch über Grenzen der Herkunft und des Alters hinaus. Dies meint Bilder, in denen auf Situationen in individuellen, sozialen und ökologischen Verhältnissen reagiert wird. Die offene Radierwerkstatt westend besteht seit 1998. Seit 2001 wird sie von Uwe Teichmann geleitet. Die erforderlichen Gerätschaften und Farben sind vorhanden.

 

Azad – In allem ein Stück zu Hause // Ausstellung // Bettina Bexte // Vernissage

Dienstag, 7. Oktober 2025 - 19:00

Vor zehn Jahren kam Azad Kour mit vielen anderen Kriegsflüchtlingen aus Syrien übers Mittelmeer und die Balkanroute nach Deutschland. Er war damals 15 Jahre alt und hatte sich allein ohne seine Familie auf den Weg in eine bessere Zukunft gemacht. Wie war es damals und wie geht es ihm heute? Was ist aus seinen Träumen und Hoffnungen geworden?

Die Bremer Künstlerin Bettina Bexte hat Azads Geschichte aufgezeichnet. Die Graphic Biography über seine Kindheit in Syrien, seine Flucht, sein Ankommen in Bremen und seine Zukunftspläne wird vom 7.10.25 bis zum 3.11.25 in der Kulturwerkstatt westend zu folgenden Öffnungszeiten gezeigt: Mo - Do 9 - 12 Uhr & 14 – 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr.

Eintritt frei!

 

"slöp kapritschos" // Ausstellung // Vernissage // Jahresthema 2025: "Erschöpfung"

Freitag, 19. Dezember 2025 - 19:00 bis Freitag, 20. Februar 2026 - 12:00

„Aber es genügte, daß in meinem eigenen Bett mein Schlaf besonders tief war und meinen Geist völlig entspannte.“ (Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

Schlaf (slöp) kann lustvolle Unverfügbarkeit sein, wie im obigen Zitat: ein Abwenden von äußeren Anforderungen und ganz-für-sich-selbst-sein. Schlaf kann aber auch als Weg zu optimaler Lebens- und Erlebnisproduktivität in einer geschäftigen Welt dienen. In diesem Projekt wurden Menschen zu ihren Sichtweisen auf das Thema befragt und ihre Antworten zu diesem Thema in Wort und Bild gesammelt. Einige dieser Beiträge sind nun in unserer Ausstellung zu sehen und zu lesen. Zitate sind ebenso zu finden wie Fotos oder Hinweise auf Artikel oder kunsthistorische Beispiele. Lebendig wird die Ausstellung vor allem durch die Zeichnungen und Skulpturen, die sich auf die eingereichten Beiträge beziehen und den Kern der Ausstellung bilden.

Bildbeispiel 1 „Koala“
Ein via E-Mail eingereichter Beitrag war die Aussage: „Bei Schlaf muss ich sofort an Koalas denken, die schlafen doch immer.“ Diese Anregung animierte die Künstlergruppe „Carl, Joris und das Schaf“ dazu, gemeinsam einen Koala zu zeichnen, den Markus Keuler dann in eine Skulptur übersetzte, wie in der beigefügten Abbildung 1 zu sehen ist.

Bildbeispiel 2 „Nilpferd“
Zu der kooperativen Zeichnung eines schlafenden Nilpferds (Abb. 2) entstand in der Schreibwerkstatt des Vereins 21hoch3 ein Text von Joris Tünnermann über ein Nilpferd, das schlafend in den Urlaub fliegt. „Nach Kada.“ Dort finden unglaubliche Dinge statt, u.a. „schlaffahrradfahren“. Diese Wortschöpfung findet sich in der Ausstellung nicht nur als Text, sondern auch in der Skulptur eines Faultiers wieder, dass auf dem Geländer im Foyer der Kulturwerkstatt westend „Schlaffahrrad fährt“.

Bildbeispiel 3 „schlafendes Jesuskind“
Der nach spontanen Assoziationen zum Thema „Schlaf in der Kunst“ angefragte Kunsthistoriker Dr. Arie Hartog antwortete (in der Tat spontan) mit einer ganzen Reihe an Stichworten, von denen einige zu Ausgangspunkten für kooperative Zeichnungen wurden. Für das Motiv des schlafendes Jesuskindes wählten die Künstler ein Gemälde des barocken spanischen Malers Murillo (Abb 3).

In einem Feld zwischen Chaos und Natürlichkeit wuchsen so die Exponate für diese Ausstellung. Die entstandenen Arbeiten spiegeln diesen Prozess und sind alles andere als einschläfernd: spannend.

Projektleitung: Markus Keuler.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit der VHS-West und 21hoch3 e.V. im Rahmen des westend-Jahresthemas 2025 „Erschöpfung“ statt.
Zu sehen ist sie bis zum 20.02.2026 - in den westend-Öffnungszeiten: Mo - Do 9 - 12 & 14 - 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr. Eintritt frei!

In der Zeit zwischen dem 22.12.2025 und 4.1.2026 bleibt das westend geschlossen.

"low-tech-virtual-reality für die Seele" // Dokumentationsausstellung // Jahresthema 2025: "Erschöpfung"

Freitag, 7. November 2025 - 19:00 bis Freitag, 12. Dezember 2025 - 12:00

Das Projekt, welches im Sommer in der Vegesacker Straße stattgefunden hat, wird hier in einer virtuellen-low-tech-Ausstellung dokumentiert und von einigen der mehr oder weniger Geheilten resümiert. Auch hier wird ein Smartphone mit Internetzugang benötigt, Kopfhörer sind von Vorteil.

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet im Foyer der Kulturwerkstatt westend statt.

Ein Kunstprojekt initiiert und realisiert von Rainer Weber, 2025 / Fitness-Coach: Walter Pohl

Die Dokumentationsausstellung wird bis zum 12.12.2025 gezeigt - in den westend-Öffnungszeiten: Mo - Do 9 - 12 Uhr & 14 - 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr.

Willkommen in Lazy Town (Videoinstallation) // Vernissage // Jahresthema 2025 "Erschöpfung"

Freitag, 29. August 2025 - 19:00 bis Dienstag, 30. September 2025 - 12:00

ACHTUNG!: In der Zeit vom 18.8 bis 7.9. werden an der Wendeschleife vor dem Haus Gleis- und Straßenbauarbeiten stattfinden. Der barrierefreie Zugang zum Haupteingang ist dann über einen geteerten Weg direkt neben der Tankstelle entlang der Wendeschleife möglich.

"Bist du schon erschöpft oder kannst du noch? Wir wurden alle gewarnt. Und trotzdem stehe ich jetzt hier. Und mache Karriere. Und wann hat das mit der Karriere eigentlich begonnen? Wie war meine Kindheit davor?

Ich erinnere mich an meine eigene frühere Erschöpfung. Der Moment des Aufrappelns. Und den Marathon des Aufholens, bis heute. Und gleichzeitig meine Laziness, die dem im Wege steht, verlangsamt und blockiert. Eine widerständige Praxis."

Eine Videoinstallation von Ruben Sabel. Eine Erinnerung an seine Jugend, eine Beobachtung der Jugend seiner Geschwister und ein Forschen im digitalen Archiv.

Eintritt frei!

Gezeigt wird die Ausstellung bis zum 30.09.2025 - in den westend-Öffnungszeiten:
Mo - Do 9 - 12 & 14 - 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr

Gezeitenquelle und andere Wasser // Fotoausstellung // Vernissage

Sonntag, 9. März 2025 - 16:00 bis Freitag, 4. April 2025 - 12:00

Fotografien von Uwe Teichmann.
Wasser ist spiegelnd, durchsichtig, tropfend oder strömend.
Es stillt unseren Durst und überflutet Felder und Orte.
Wir nutzen es täglich und vergiften es durch falschen Gebrauch.

Die Fotografien dieser Ausstellung zeigen einige Seiten dieser unzählbaren Erscheinungen dieses Elements.

Eintritt frei!

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 4.4.2025 in den westend-Öffnungszeiten: Mo - Do 9 - 12 Uhr & 14 – 18 Uhr, Fr 9 – 12 Uhr.

Skulpturenausstellung & Party // Ausstellung // Vernissage

Samstag, 12. April 2025 - 19:00

Am 12. April um 19 Uhr findet in der Kulturwerkstatt westend die Vernissage der Skulpturenausstellung statt. Gezeigt werden Zeichnungen, Papier- und Tonarbeiten, Stein- und Holzskulpturen aus den westend-Bildhauerei-Kursen. Es gibt Speis' und Trank und ab 21 Uhr Livemusik mit "Never Too Late"!

Die Ausstellung wird verlängert und ist nun bis zum 30. Juni im Foyer der Kulturwerkstatt westend zu sehen - in den westend-Öffnungszeiten (Mo - Do 9 - 12 und 14 - 18 Uhr, Fr 9 - 12 Uhr)

 

Lebenswege – Hayat Yolları // Ausstellung // Vernissage

Freitag, 13. September 2024 - 19:00 bis Freitag, 11. Oktober 2024 - 12:00

Mit der Ausstellung „Lebenswege - Hayat Yolları“ zur türkischen Arbeitsmigration eröffnete das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte im Herbst 2021 sein Stadtlabor. Anlass war die Unterzeichnung des Anwerbeabkommens zwischen der Türkei und Deutschland vor 60 Jahren. Die Sonderschau wird nun im kleineren Umfang in der Kulturwerkstatt westend gezeigt, in einem Stadtviertel, wo viele der Menschen leben, von denen die Ausstellung erzählt. Der Ort eignet sich noch aus einem anderen Grund besonders gut für diese Sonderschau: Der dort aktive Musiker Peter Dahm pflegt mit seinem Projekt „Transition“ seit vielen Jahren den musikalischen und kulturellen Austausch mit Izmir, an dem auch das Focke-Museum beteiligt ist. Auch aus diesem Grund wurde die Ausstellung in Izmir gezeigt. Eröffnet wurde die Ausstellung durch den ehemaligen Bürgermeister von Izmir, Tunç Soyer, und Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, begleitet von einem Konzert mit Musikern aus Izmir und Bremen unter der Leitung von Peter Dahm. Die Ausstellung in Izmir wurde an zwei Orten gezeigt und hatte mehr als 15.000 Besucher.

In den 1960er-Jahren kamen Zehntausende Menschen aus der Türkei nach Deutschland, um hier zu arbeiten. Auch in Bremen wurden die seinerzeit sogenannten „Gastarbeiter“, Männer und auch Frauen, dringend gebraucht, um das Wirtschaftswunder weiter am Laufen zu halten - auf den Werften, bei Klöckner und in der Schokoladenfabrik Hachez. Anhand der Lebenswege von mehreren Personen wird dieses Kapitel deutsch-türkischer Geschichte lebendig erzählt. Ausweise und Arbeitsverträge, Fotografien vom Arbeitsplatz und aus dem Wohnheim, Aufnahmen von der Familie und den Reisen in die Türkei illustrieren die Lebensgeschichten der Männer und Frauen. Die Begleittexte sind auf Deutsch und Türkisch verfasst. Filmische Interviews ergänzen die Ausstellung, die die Lebensleistung dieser Menschen würdigen möchte.

Bei der Eröffnung am Freitag, 13. September 2024, um 19 Uhr werden Fotografien und Videos vom Eröffnungsabend und der Ausstellung in Izmir zu sehen sein.

Die von Dr. Bora Akşen, Kurator am Focke-Museum, und Orhan Çalışır kuratierte Ausstellung wird bis zum 11. Oktober in der Kulturwerkstatt westend gezeigt. Das im Schünemann-Verlag erschienene reich bebilderte Buch zur Ausstellung ist dort erhältlich.

Ausstellungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Freitag von 9 - 12 Uhr.

Der Eintritt ist frei!

 

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