Capriccioso

Hölle, Hölle, Hölle... ein Karnevalsspaß // in der Reihe: Capriccioso

20.11.2014

Einen Jux woll’n wir uns machen. Schließlich ist Karnevalszeit. Grund genug, einen Versuch zu starten: das Karnevals-Special von capriccioso wird sich dem Leuchtfeuer des menschlichen Gestaltungswillens in Wort und Ton widmen, dem deutschen Schlager! Wer verstehen will, warum diese Welt so ist, wie sie ist, kommt da nicht drum rum. Er gehört zu ihr, wie der Name an der Tür........

Tucholsky // in der Reihe: Capriccioso

15.05.2014

Und tatsächlich hat er es versucht, der „kleine dicke Berliner“, der großartige, mutige Mann mit der Schreibmaschine. „Tucho“ zaubert noch heute jedem auch politisch denkenden Literaturfreund ein Lächeln ins Gesicht. So stellen wir uns einen linken Schriftsteller immer noch gern vor: als hintergründigen Satiriker, mit feiner Selbstironie, zutiefst menschlichem Humor, einer einfachen, aber keineswegs schlichten Sprache und alles andere als öde-ideologisch vernagelt. Jeder, der ihn kennt, liebt Kurt Tucholsky.

Schiller // in der Reihe: Capriccioso

24.04.2014

„Ich kann, ich kann den Menschen nicht vergessen.“ Nun, so wie bei Goethe, von dem der Satz stammt, ist das Gedächtnis an Schiller durch die Jahrhunderte wach geblieben. Teils aus „höherer“ Einsicht in die Bedeutung der Weimarer Klassik, dieses Juwels im Schmuckkästchen des kulturellen Erbes unseres Landes, teils aus mehr oder weniger notwendiger Einsicht in die Bedeutung einer guten Deutsch-Note, teils aber auch aus Begeisterung für einen der größten und vielschichtigsten Dichter, die dieses Land hervorgebracht hat.

Hölderlin // in der Reihe: Capriccioso

20.02.2014

»Ich, mein Herr, bin nicht mehr von demselben Namen«, begrüßte Hölderlin seine –seltenen- Besucher, als er, angeblich dem Wahnsinn verfallen, beim Schreiner Zimmer in Tübingen im Turm lebte. Er nannte sich Scardanelli, Buonarotti, Killalusimeno – nur eben nicht mehr Hölderlin...Und doch war erst die Hälfte des Lebens vorbei, denn 36 Jahre lebte er noch – in einer Welt, die für andere nicht zugänglich war. Und er schrieb und dichtete weiter.

"Wer spricht vom Siegen? Überstehn ist alles."// in der Reihe: Capriccioso

15.08.2013

Rilkes Lyrik fand sich in WK I-Soldatentornistern ebenso wie sie adelige Damen ins Schwärmen brachte: „Er ist für mich die Gottesstimme, die unsterbliche Seele... alles überirdisch Gute, Hohe, Heilige - aber kein Mensch!“ (Magda von Hattingberg)

Versuchen wir eine Annäherung an diese denk-würdige, in vielen Facetten schillernde, politisch fragwürdige, zugleich vergötterte Dichterpersönlichkeit und ihr faszinierendes künstlerisches Werk.

Seiten